Bilder von DrafiDas GrabDie BeerdigungAlben-CDDrafis Spuren Treff mit Drafis MutterFotos mit FansTreffen 2007, 2008 + 2015Treffen 2009 + 2011   2010/ 12/ 13 / 14
 


Geschrieben von Wolfgang Rickmann am 09.11.2007
                Hallo Drafi-Fans,
heute wurde ich darüber informiert, daß seine Mutter heute früh um 9.00 Uhr für immer eingeschlafen ist.
Nun sind Sohn Drafi und Mutter wieder vereint.
Frau Lehmann hatte immer noch sehr unter dem Tod ihres Drafi gelitten.
                   Gruß Wolfgang

Der Treff mit Drafis Mutter
Drafi Deutscher Fan Forum

Geschrieben von             
Wolfgang Rickmann


Vorweg, es wäre fast gar nicht zu diesem netten Treffen gekommen. Denn als Nils Drafis Mutter einige Tage vorher anrief um diesen Termin abzumachen, wollte diese lieber mit ihm alleine zum Essen fahren. Die beiden kennen sich nämlich schon seit Drafis Auftritt in der Kieler Kirche, er hatte seinerzeit neben ihr gesessen und sie später mit dem Auto nach Hause gefahren (sie war mit dem Zug angereist). Danach haben die beiden sich häufiger getroffen.

Er hat sie auch oft zu Drafi gefahren, wenn dieser in Hamburg war. Nils hat ihr dann von unserem Fanclub erzählt und von den Blumen für sie. Darauf sagte sie: „Ach, wenn das der nette Mann ist, der mich auf der Trauerfeier von ihnen gegrüßt hat, darf er mitkommen“.
Ich war der „nette Mann“, ich durfte also mit (Glück muß man haben).

Nils und ich holten Drafis Mutter am Samstag mittag in Hamburg ab. Sie wohnt dort in einer Seniorenwohnanlage, hat dort eine nette kleine Wohnung. Sie wartete schon vor der Anlage auf uns. Nils half ihr beim einsteigen und verstaute ihren Gehwagen im Kofferraum. Mir fiel sofort die sprachliche Ähnlichkeit zu Drafi auf, der leicht berlinerische Dialekt. Sie war „sehr gut drauf“ und freute sich schon auf das geplante Essen. Das Lokal hatte sie selber bestimmt, ein Grieche in der Nähe von Ahrensburg (bei Hamburg). Sie hatte dort schon einmal mit Nils gegessen („tolles Essen gibt es da“).

Nachdem wir unser Menü bestellt hatten (mit Vorspeise und Dessert), haben wir uns weiter unterhalten. Sie fand es ganz toll, daß ihr Sohn Drafi auch heute noch einen so treuen Fanclub hat. Sie wußte übrigens, daß es unseren Gedenkabend gab!
Nach dem leckeren Essen und einer Tasse Cappuchino haben wir noch eine Weile dort geklönt. Plötzlich sagte sie: „ach wißt ihr was, laßt uns doch einfach DU sagen, ich bin die Gretel“. Eine klasse Frau!


Gemeinsam haben wir Drafis Mutter dann in ihre Wohnung gefahren. Unterwegs in Hamburg-Wandsbek sagte sie plötzlich: „dort war mal ein Studio, dort mußte Drafi mal vorsingen. Er hat natürlich gewonnen und war sauer, daß er das Geld nicht allein behalten durfte. Wir hatten geteilt, irgendwie mußte ich doch auch die Fahrtkosten bezahlen“

In ihrer Wohnung habe ich ihr den Blumenstrauß übergeben. Sie hat sich sehr gefreut. Allen Teilnehmern des Gedenkabends (inkl. Bernd Buchmann, der sich auch an dieser „Aktion“ beteiligt hat) soll ich ein ganz herzliches Dankeschön für die Blumen und das tolle Essen ausrichten. Am nächsten Gedenkabend würde sie sehr gerne selber teilnehmen, um Euch alle einmal kennenzulernen. Und vorher sollen Nils und ich uns auf jeden Fall bei ihr melden, um was gemeinsames zu unternehmen (ein nächstes „essen gehen“ ist schon „angedacht“).

An diesem Tag haben wir so einiges über den Menschen Drafi Deutscher und die Familie erfahren. Das eine oder andere werde ich sicher hier noch mal schreiben. Aber es ist für mich auch selbstverständlich, daß „rein private und familiäre Angelegenheiten“ in kein öffentliches Forum gehören.

Herzliche Grüße, Wolfgang

Tod ist nur der,der vergessen wird!
Hallo Wolfgang, hier ein Foto von der Urnenbeisetzung unserer Mutter.Nun ist auch sie umgezogen und mit Drafi zusammen.Die Urne ist zwischen den beiden Kugeln, unter den Rosen. Somit Kopf an Kopf mit Drafi sen. Wir haben, in stiller Andacht, von Mutter,Oma Uroma,Schwester und Freundin Abschied genommen. 
Gruss Dieter